Kennt ihr diesen Moment im Club oder auf dem Zeltfest, wenn die Musik eigentlich gut ist, aber die Beine sich anfühlen wie aus Blei? Genau hier setzt unser Song an. Es geht um die klassische Ausrede, die wir uns alle schon mal zurechtgelegt haben: „Ich bin einfach noch zu nüchtern zum Tanzen.“ Wir spielen mit dem weit verbreiteten Klischee, dass man erst ein paar Drinks als „flüssiges Selbstvertrauen“ braucht, um sich auf die Tanzfläche zu trauen. Doch während man selbst glaubt, die Performance seines Lebens abzuliefern, setzt irgendwann die bittere (oder eher humorvolle) Erkenntnis ein: Das Gegenteil ist der Fall. Die Eleganz schwindet proportional zum steigenden Pegel. "Zu Nüchtern zum Tanzen" ist eine ehrliche, selbstironische Hymne auf die österreichische Fortgeh-Kultur, verpackt in unseren charakteristischen Indie-Rock-Sound mit ordentlich Dialekt-Power.

