Eigentlich ist die Geschichte relativ leicht erklärt
Die gesamte Schlagerbranche ist in meinen Augen ein Film in dem alle nur Schauspieler sind. Jeder spielt seine Rolle. Der eine Besser, der andere Schlechter. Es gibt ein paar Hauptdarsteller, Nebendarsteller. Es gibt Producer und Drehbuchautoren. Ich behaupte, dass diese Branche zu 100 Prozent manipulierbar ist. Alles in diesem heutigen Geschäft lässt sich steuern. Man kann jemand toll aussehen lassen indem man dem Schauspieler die richtige Maske und Rolle gibt. Dazu braucht man nur eine schöne Stolper-Geschichte. Eines habe ich aber gelernt, dass so manch einer an seiner Rolle zerbricht. Man spielt uns allen in diesem Film etwas vor und vergisst, dass es auch ein Leben außerhalb des Film-Studios gibt. Alles gesteuert, manipuliert und wenig nur noch ECHT! Jeder, der das liest, muss für sich selbst entscheiden wie weit man mit Menschen aus der Branche spielen darf!
➡ Es ist alles nur grosses Kino
In der Promo-Szene gibt es zwei Arten von Menschen.
Die einen verbringen viele Jahre mit Recherche, analysieren Märkte, lernen Algorithmen, bauen Netzwerke auf, machen Fehler, stehen wieder auf und entwickeln echte Erfahrung. Kurz gesagt: Sie erarbeiten sich ihren festen Platz. Und dann gibt es die zweite Kategorie. Die taucht plötzlich auf, ist über Nacht „überall dabei“, verteilt künstliche Freundlichkeit wie Konfetti beim Kölner Karneval und hat gabz zufällig erstaunlich oft genau die richtigen Telefonnummern im Handy. Ein bisschen Schulterklopfen hier, ein bisschen Vitamin B da – und schon wird aus Präsenz plötzlich relevante „Kompetenz“. Manche verwechseln aufdringliche Lautstärke mit "Leistung" und Bekanntschaft mit "Können". Aber Zeit ist in dieser Branche ein ziemlich harter und ehrlicher Richter. Wer nur Beziehungen verwaltet, muss ständig Neue pflegen, damit die öffentliche Fassade nicht bröckelt.
➡ Am Ende erkennt man den Unterschied ganz einfach
Sie treffen sich, sehen und gesehen werden
Die „Z-Promis“, auch bekannt als Currywurstsänger. Glanz? Fehlanzeige. Talent? Relativ. Eitelkeit und zwanghaftes Öffentlichkeits ADHS? Absolut. Man posiert gekünstelt, man lächelt scheinheilig, man nickt bedeutungsvoll – alles für die Kamera, alles für den Moment, der so schnell vergeht wie der letzte Hype um ihre "Bekanntheit" bzw. „Karriere“. Hier dreht sich alles um Selbstinszenierung und Smalltalk, der nach Anerkennung schreit.
Man kennt sich, man nickt, man tut so, als hätte man etwas Bedeutendes erreicht. Doch am Ende bleibt nur der Geruch von Bratwurst, Blitzlichtgewitter und das leise Gefühl: Es geht hier längst nicht mehr um Musik, sondern um das Schauspiel des "Currywurst" ähm "Bekanntheits" Dabeiseins. Willkommen in der Liga der ewig (Un)Bekannten, die keiner wirklich braucht – und doch alle sich wie jedes Jahr wiederfinden.
➡ Willkommen in der Liga der ewig (Un)Bekannten